Walvater Wels FC -
SC Voodoo Devils  1 - 2 
ZUSAMMENFASSUNG
1-0 Mario Neuberger -5
1-1 Marcos Monteoliva -36
Spiel anschauen: HT-Live
1-2 Mark Reitze -58
Datum: 29.08.2007 um 09:30
MatchID: 141022268
Tejs Nørrevang -37
Stadion: Sportplatz Mozartstrasse
Tobias Hafner -70
Zuschauerzahl: 2224
BALLBESITZ
54% 46%
47% 53%


Sportplatz Mozartstrasse, 2224 Zuschauer

Der Angstgegner der Walvater Elf, die Voodoo Devils, waren an diesem wunderbar durch Sonne erwärmten Mittwoch Vormitag in der Mozartstrasse zu Gast. "Es geht jetzt um die Wurscht" murmelte so manch ein Welser Fan als er sich auf die Tribüne begab, und meinte damit die Tabellensituation. Denn mit einem Sieg hätten die Neustädter schon fast eine kleine Vorentscheidung heranführen können.

Eine Frage, die die Fußballexperten beschäftigte war die, ob Walvater Jesus den Abgang von Rolf Habsburg zu den Old Boys kompensieren könne. Er probierte es auf jeden Fall mit Diesel und Beranek auf den Flügeln.
Der Evil Devil war mit allem was Rang und Namen hat angereist. Und es wurde extra ein Schweizer "Superstar" namens Bonnaud geholt und auch eingesetzt. Experten sprechen hierbei von einer sogenannten "Mathe-Infektion". Das ist dann der Fall, wenn Manager Schweizer Spieler kaufen, weil sie glauben dass die unbesiegbar wären...

Das Spiel begann rassig-flott. Mario Neuberger von Walvater Wels spielte in der 5ten Minute kreativ auf und verursachte bei der Voodoo-Abwehr eine gewisse Schwindelsucht. Toll umdribbelt und ebenso toll eingenetzt. 1:0 für die Hausherren, die sich vor toller Kulisse feiern ließen. Und die Gastgeber gaben weiterhin den Ton an im Spiel. Philipp Neidhart kam in der 26ten Minute im Strafraum an den Ball und haute einfach mal drauf. Doch dieses Mal rettete Aluminium vorm zweiten Torschrei an diesem Tag. Das nennt man wohl Pech.
Noch ein Beispiel gefällig? Pech hatte Tejs Norrevang nur 2 Minuten später. Er hatte gesehen, dass Leo Weber einen Spaziergang an der 16er-Linie machte und probierte es mit einem Heber vom Mittelpunkt. Die Augen aufreißend mit offenen Mündern verfolgten die Fans den Ball der seinen Weg Richtung Tor knapp neben dem Gehäuse des Walvater-Torwarts beendete.
Doch in der 36ten Minute dann doch der Ausgleich. Marcos Monteoliva war mit dem Kopf zur Stelle, als er eine scharfe Flanke von Rechts einnickte. Der blondierte Spanier ließ sich von den Psycho-Fans im Auswärtssektor feiern.
Kurz vor der Halbzeit dann noch was für Abendprogramm. Norrevang war über seine vergebene Chance so sauer, dass er einen Gegenspieler brutal niederstreckte. Dafür gabs Dunkelgelb, das war schon fast Orange!

Dann war Pause angesagt in der Mozartstrasse und beide Trainer machten ihrem Team Dampf. Nein, keine kaputte Heizung, sondern eine Standpauke, immerhin gehts bei den Walvätern noch um den Titel und bei den Devils gings,... naja wer die nächste Runde zahlt. Die Mannschaftskasse oder der Manager, der bei einem Sieg zahlen muß!

Welch eine Motivation. "Bier in rauhen Mengen" schwärmte es durch die Gedanken von Jugendliga-Altmeister Mark Reitze der in der 58ten über links in den Strafraum tauchte und zum Unmut der heimischen Fans die Gäste in Führung brachte.
2 Minuten später die nächste Chance für die Gäste. Hans Burger legte sich den Ball für einen Freistoß zurecht. Und...? Knapp vorbei ist auch daneben. Unter den hämischen Unkenrufen der Walvater-Fans trabte Burger wieder in die eigene Hälfte um die "Harter Mauer" wieder aufzubauen.
Doch nicht lange, dann die nächste Möglichkeit für Burger per Freistoß zu erhöhen. 66te Minute wurde angezeigt. Allerdings war das eher was für die Abteilung "DEJAVU", denn erneut ging der Ball knapp am Tor vorbei. Erneut böse Zurufe, erneut "Wiederaufbau der Mauer" (Das war ja schon fast wie in der DDR)
Tobi Hafner, allseits als "böser Junge" bezeichnet, machte seinem Spitznamen in der 70ten alle Ehre. Er trat Altstar Wojciech Dorn radikal um und sah dafür auch "nur" Dunkel-Gelb. Das wär auch schon Pfirsich-Rot würdig gewesen!
Jacek Furgala kam bei den Devils für den verletzten Dorn und durfte die letzten 19 Minuten vorne allein auf weiter Flur herumgrasen. Denn es passierte nichts mehr.
Der Albtraum "Voodoo-Devils" geht für die Mozartstrassler weiter und man darf gespannt sein, ob die Elf von Walvater Jesus das Rennen in der letzten Runde machen kann.

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