Walvater Wels FC -
Maria Theresia  4 - 0 
ZUSAMMENFASSUNG
1-0 Robert Modre -5
2-0 Rolf Habsburg -41
Spiel anschauen: HT-Live
3-0 Sven Tischler -42
Datum: 23.05.2007 um 09:30 4-0 Othmar Köberl -47
MatchID: 126057543
Stadion: Sportplatz Mozartstrasse
Bernhard Müller -43
Zuschauerzahl: 1845
75%
Ballbesitz
25%
79%
21%

Sportplatz Mozartstrasse, 1845 Zuschauer
Das Schlagerspiel der Runde fand ganz klar am Sportplatz in der Mozartstrasse statt. Walvater Jesus lud die Heidi aus Wien zum Tänzchen am Rasen ein und man durfte gespannt sein ob die Neustädter die Gäste aus Wien mit ihrer "Schweinerei-Taktik" von Wolke 7 runterschiessen würden. Etliche Jugendliga-Stars, auch reiferen Alters, waren eingelaufen und die Fans jubelten ihnen zu.
Bereits in der 5te Minute jedoch waren es die Heimatlichen Fans die das 1:0 feiern konnte. Robert Modre, auch der "Lichtscheue" oder der "Blasse" genannt, netzte nach einem Abwehrfehler souverän ein!
Was für ein Spielanfang, und was für eine Langeweile danach. Beide Teams taten sich schwer mit Chancen herausspielen und so dauerte es eine gute halbe Stunde bis sich wieder was tat am Rasen. Gut für den Bierstand, schlecht für die Fußball-Ästethiker!
Erneut war es Modre der in der 39ten einen abgefälschten Schuß gefährlich aufs Tor brachte, jedoch ging Torhüter Jaritz auf Nummer sicher und faustete den Ball übers Gehäuse. Dann wurde es etwas hässlich. Die Gäste aus Wien wußten kein Gegenmittel gegen die schweinische Taktik der Heimelf und konterte mit Aggressivität. Julian Schupp wurde das bewußt als er vom Platz getragen wurde. Sein Schienbein schimmerte in allen Schattierungen von Blau und Grün und Oliver Strasser zog sich das Trikot über.
"Des Kaisers neue Kleider sind Schwarz Weiß", oder so ähnlich könnte man über die 41te Minute sagen, denn da traf Rolf Habsburg nach einen Sturmlauf durch die Mitte. Und diese Halbzeit kam es noch bitterer für die Gäste. Zuerst schoss Sven Tischler ein tolles Tor zum 3:0 und dann gabs da noch den Müller Bernhard. Er schnitt seinen Gegner brutal von hinten um.
Der Schiri überlegte kurz, aber auf den Spruch "Fuassboi ist ka Weiba-Spurt" zeigte er gleich die rote Karte. Soviel Sexismus wird in der Jugendliga nicht geduldet!

Danach war Halbzeit und der Trainer der Theresianer konnte gerade noch vom Aufhängen auf der Toilette gerettet werden, als Managerin Heidi sich ihre Jungs vorknöpfte. Walvater Jesus brachte ein Tablett gelblich aussehender mit Schaum verzierter Getränke, wobei wir hier nicht bestätigen können, dass es sich um ein 15minütiges Komasaufen gehandelt hat. Wir forschen aber weiter!

Egal was sie da getrunken hatten, es gab ihnen neue Kraft für die zweite Hälfte. Othmar Köberl knallte das Leder nur 2 Minuten nach Wiederanpfiff in das Tornetz der Gäste. 4:0, die endgültige Entscheidung?
Walvater bremste jetzt das Tempo und spielte es jetzt etwas härter. Eduard Deusinger wußte das nur zu genau. Naja, wenn man mal im Krankenwagen davon gefahren wird, dann wars wohl eher ein Foul der härteren Sorte. Karl Fellinger freute sich, er durfte rein! 67te Minute, Robert Modre war nicht zu bremsen, oder doch? Torhüter Jaritz schnappte ihm das Leder
gerade noch von den Füssen weg!
Wie man den Torwart richtig umspielt bewies nur wenige Minuten später Othmar Köberl. Mit einem breiten Grinsen umtanzte er den herausstürzenden Goalie und schoss das Leder aufs Gehäuse. Doch anstatt laut "Tor" zu jubeln fluchte er, dass selbst die schlimmsten Fans im Stadion rot wurden. Der Ball war am Tor vorbei gegangen!
Dann wars aus. Und man kann ruhig sagen, dass Maria Theresia an diesem Tag die Favoritenrolle an die Mozartstrassler abgegeben hat!

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