Rapid 2 - 0 Warriors
Rapid Old Boys,Oak Ditch Warriors
Zusammenfassung
1 - 0  Henri Mathe 87'
Datum :
24.1.2010 09:30
2 - 0  SC Voodoo Devils,Rapid Old Boys
Rachid Nasslahcen
89'
Stadion :
Rainer Schlager Stadion
Angeschlagen Henri Mathe 5'
Zuschauerzahl:
42138
     
52%
Ballbesitz
48%
52%
48%

Rainer Schlager Stadion, 42138 Zuschauer

Die Saison war bisher sensationell, eigentlich schon fast unglaublich gelaufen, und so wirkte sich das natürlich auch auf die Zuschauerzahlen aus. Über 42000 Besucher wollten das Schlager-Spiel im Schlager-Stadion live mitverfolgen. Darunter auch eine beachtliche Anzahl an Auswärtsfans, welche die Ehre hatten in der heiligen Stätte der Old Boys in das unglaublichste Fußball-Flair einzutauchen.

ROB erneut mit Umstellungen, einige der rekonvaleszenten (?) Spieler warteten noch auf einen Termin bei der Schlachtbank von Teamarzt Dr. Blutstau. In der Abwehr setzte man wieder auf die Jugend, während im Mittelfeld die alten Hasen das Spiel schnell machen sollten.

Es konnte also losgehen und es begann mit einem Mordsschreck für alle Fans und vor allem einen Spieler: Superstar und Kapitän Henri Mathe humpelte nach 5 Minuten zur Seitenlinie und mußte von Schwester Babsi und ihren beiden üppigen Heilmitteln getröstet werden. Dr. Blutstau deutete sofort auf Wechseln, etliche Hundertschaften von Fans wurden leichenblaß, einige fielen sogar fast ins Koma, doch dann deutete Mathe, dass er weiterspielen kann. Seine Anhänger feierten ihn danach minutenlang mit endlosen Sprechgesängen zu Ehren des Großmeisters.
Das trug allerdings nicht zum Spiel der beiden Mannschaften bei, denn die Abwehrreihen standen gut und es wurde bald attackiert. So entstand kaum ein Spielfluß, was wiederum die örtlichen Bierstandverkäufer einen Riesen-Umsatz bescherte.
Und dann kam die 34te Minute, endlich ein Durchkommen, natürlich über Mathe, der spielt seinen Landsmann Senseig an, doch dessen fantastischer Schuß wurde gerade noch abgeblockt. Kein Tor für ROB! Ein Raunen ging durch die Massen und es wurde wieder lauter im Harter Kern-Fanblock!
3 Minuten später wurde es ganz laut. Man verstand sein eigenes Wort nicht mehr, vor grellen Pfiffen und BUH-Rufen der ROB-Fans. Was war passiert! Warriors-Goalie Kamin machte seinem Teamnamen alle Ehren und hatte "Fast Edy" Cymbalenko im Strafraum zu Fall gebracht. Ein glasklarer Elfer, der dem Heim-Team allerdings verwehrt blieb. "Skandal" und "Schiebung" waren da die nettesten Worte, die sich der Mann in Schwarz anhören durfte.

Dann war Halbzeit und unter den weiteren Pfiffen der Old Boys-Anhänger gings in die Kabine. Mit Gratis-Dusche für den Referee. Schwoch beruhigte seine Mannschaft und machte klar, dass er mit der Leistung sehr zufrieden war. Ein tolles Spiel, dass nur noch besser werden könnte, wenn ein grün blaues Tor fiele.

5 Minuten waren gespielt und "Mastermind" (=Meistergehirn für alle "Non-Anglizisten") Penrose hatte eine Idee. Er nahm Wiebrand Zorn vom Feld und brachte Michael "Ständer" Steenberger. Zorn warf kurz einen "zornigen" Blick auf den Trainer, nahms dann aber gelassen, denn Zeugwart Saufkovski hatte bereits ein kühles Blondes parat.
Und eben jener Steenberger schickte gleich mal Reini Seidl auf Tour, doch dessen Angriff wurde gerade noch vom aussichtsreichen Absch(l)uß gestoppt.
Und wie es nun mal gehen kann, "Wer Tore nicht schießt...", hatten die Gäste in der 66ten ihre erste Tormöglichkeit. Und Theo Spindler hätte es fast gemacht, wäre der Ball nicht knapp übers Tor gegangen. Maxi Weigl nahms gelassen und ließ sich nach erfolgtem Ausschuß feiern.
Die ROB-Viertelstunde bestand zwar aus guten Szenen, aber keinerlei Einschußmöglichkeiten auf beiden Seiten. Also was tun? Mathe nach vor, Mathe wird gefoult, Mathe legt sich den Ball zum Freistoß zurecht. Und mit einem wahren Kunstschuß schlägt der Ball gerade mal 3 Minuten vor dem Ende im Tor der Gäste ein! Riesenjubel bei Spielern und Fans und eine Menschentraube kugelte vorm Fanblock herum.
Die Warriors reagierten sofort und wechselten gleich dreimal aus. Und es begann das große Zittern bei den Old Boys, denn nun gings hin und her. Zuerst ein Lattenschuß der Gäste, und darauf folgenden Nachschuß neben das Tor.
Das war schon ganz brenzlig, doch dann gings in die andere Richtung und in der 89ten war das Spiel dann entschieden. Rachid Nasslahcen zog einfach mal ab, und aus unglaublicher Distanz bildete sich aus dem Gewaltschuß ein Flatterball, der doch tatsächlich im Tor einschlug! Der "Algerische Folklore-Rocker" hatte das Spiel entschieden!
Mit dem Schlußpfiff zeigte Heinrich-Ralf Bregar von den Warriors noch seine Fertigkeiten, indem er von der Mittellinie den weit herausen stehenden Weigl überlisten wollte, doch der trabte genüßlich rückwärts und ließ den Ball über die Latte abprallen!
Dann war das Spiel vorbei und ROB feierte den nächsten vollen Erfolg in der Fünften Liga, und jetzt weiß wirklich keiner mehr wie das ganze hier funktioniert...

Schwoch nach dem Spiel: "Ratlosigkeit... ich weiß einfach nicht mehr was ich sagen soll, sensationelle Burschen!"

Spieler des Tages: Rachid Nasslahcen hat das Spiel mit seinem Hammer entschieden!