1. FC Bärli -
Rapid Old Boys  0 - 3 
ZUSAMMENFASSUNG
0-1 Alejandro Vallejo -13
0-2 Henri Mathe -32
Spiel anschauen: HT-Live
0-3 Jeremey Baert -80
Datum: 25.06.2006 um 09:30
MatchID: 76563833
Nash Waplington -63
Stadion: Marswiese
Ufuk Yurdaer -78
Zuschauerzahl: 11631
52%
Ballbesitz:
48%
51% 19%  

Marswiese in Wien 10, 11631 ent-, bzw. begeisterte Fans

Eine Kolonne in Grün Blau, bzw. Grün Weiß bewebte sich aus dem wunderschönen Oberösterreich in Richtung "Little Chicago", Wien 10! Am Verteilerkreis hörte man schon die ersten Sprechchöre "Die Nummer Eins in Wien sind wir!" Doch als die 1631 Auswärtsfans den Verteilerkreis zum Stillstand brachten hörten man nur noch "Wir sind die Old Boys und wer seid ihr?"
Also von Anfang an Spannungs-geladene Stimmung im und rund um das Bärli-Stadion, die Marswiese... (Frage nicht, wer auf so
was kommt ;-) )

Manager Schwoch und Trainer Garcia haben stundenlang Videos geschaut. (Und zwar nicht nur Sexfilmchen, die Harning als
Werbe-Maßnahme den Verein überlassen hat) Und wie genauestens analysiert spielte der FC Bärli durch die Mitte. Ein gutes Zeichen, hatte ROB doch vor auch die Flügel offensiv einzusetzen.

Dennoch hatten die Violetten die erste Chance im Spiel. Nash Waplington schoß, allerdings rechts über das Tor und traf die
Mengen hinter dem Tor. Allerdings war das ohnehin der Heim-Sektor...
In Minute 13 dann ein blitschneller Angriff der Old Boys. Alejandro Vallejo erzielte das erste Tor für ROB an diesem Tag.
Die Fans tobten und sangen ihm zu Ehren eine spanische Lobhymne! Welch ein Start ins Derby.
Der FC Bärli probierte weiterhin durch die Mitte zu kommen, aber die Abwehr der Welser stand bombensicher. Schüsse von Edgar Pessoa und Angelo Bovone wurden einfach abgeblockt, noch ehe der schwedische Torhüter von ROB eingreifen mußte.
Dann in Minute 32 die zweite Chance für ROB, aber Henri Mathe wurde im Strafraum gelegt und ging spektakulär zu Boden.
Entgegen dem ewigen ungeschriebenen Gesetz "Der Gefoulte soll den Elfer nicht selber schießen" trat Mathe an und der derzeitige Torschützenlisten-Führende netzte ganz souverän ein. Die Old Boys Fans waren komplett aus dem Häuschen. Sprechgesänge für Mathe, den Liebling der grün - blauen Nation!
Danach steckte ROB ein wenig zurück und brachte souverän das 2:0 in die Katakomben zum Pausentee.
Bärli war zwar leicht Ballbesitz-Überlegen, aber in vorne hatten sie keine Chance gegen die Abwehrrecken von ROB, die immer besser in Form kommen!

Zur Pause gabs in der ROB-Kabine Fotos zu sehen, von Manager Schwochs neuem Sportwagen und die aufmunternden Worte, dass auch die Spieler wenn sie Meister werden sollten, einen änlichen (natürlich minderwertigeren) Neuwagen bekommen würden,
was bei einigen glänzende Augen hervorrief.
Tobend gings in der anderen Kabine zu. Der Manager der Bärlis war stinksauer und fluchte, dass selbst das härteste Rauhbein
rot werden mußte!

Zur zweiten Halbzeit gabs einige Doppelhalter der Old Boys Fans, einer davon hat es der Redaktion besonders angetan und ist rechts zu sehen!

Angelo Bovone versuchte es gleich zu Beginn erneut mit einem harten Schuß, aber Angeliunas "Angelina Jolie" Jogys lachte nur
als er den Ball auf die Brust bekam und der von dort abprallte,
als würde man auf Superman mit Stahlkugeln schießen!
In Minute 63 zeigten die kuschelweichen Bärlis wieder ihr
anderes Gesicht. Mit einem harten Tritt ließ Nash Waplington
seinen Deppressionen freien Lauf und sah dafür Gelb.

Anscheinend war es jetzt den Bärlis ein Anliegen soviele
ROB-Spieler wie möglich zu verletzen, denn dass Ufuk Yurdaer bei
seinem Einsteigen gegen Frederik Yngvesson NUR Gelb sah, konnte eigentlich nur daran gelegen sein, dass der Schiri farbenblind sein mußte!
Die Old Boys Fans boten daraufhin den Bärli-Spieler ihre Sitze
an, in dem sie sich im Gästesektor "etwas" aufführten!
Gonzalo Marin, der Ersatztorhüter, der nach dem Spiel den Verein verlassen würde, hatte noch einmal die Ehre ins Tor der
Old Boys zu gehen!
Jeremey Baert gab die sportliche Antwort, nachdem der Strafraum
der Bärlis von den Wurfgegenständen, wie Sitze, Bierbecher,
alte Omas,... geräumt war!

Was für eine Granate aus über 30 Metern! Der Ball zog durch die Mengen wie aus einer Kanone geschossen und bauschte das Netz auf. TOOOR für Rapid, und zwar durch den "Verlorenen Sohn" Jeremey Baert!

Im Gegenzug noch einmal eine Chance für die Bärlis, doch Rief wollte den scheidenden Marin ein sogenanntes "Gurkerl scheiben", doch der Spanier grinste als er den Ball zwischen seinen Beinen einzwickte!
Die Bärli-Fans verzweifelten und wollten schon nach Hause gehen, als Henri Mathe doch fast noch ein Tor erzielt hätte. Was für ein traumhafter Flugkopfball, doch mit der ersten Abwehr rettet Gian Luca Müller das 0:3 aus Sicht der Bärlis.
Und dann war das Spiel aus und die Violetten und Grün Weißen Fans nützten die Zeit nach dem Abpfiff für allerhand tatkräftige Freundschaftsgesten, wie es bei einem Derby halt so Brauch ist!

Manager Schwoch meinte nach dem Abpfiff "Doppelt so schön ist dieser Sieg, weil die Bärlis meinten sie müßten uns in die
Suppe spucken. Das können sie aber zu Hause machen, bei ihren Frauen, wenn sie sich das trauen! Legendärer Sieg gegen eine
dennoch tapfer kämpfende Mannschaft aus Favoriten!"