Rapid Old Boys
6 – 0
Trancekick
Zusammenfassung
1  - 0 Henri Mathe -6
2  - 0 Sjeng de Wilth -13
3  - 0 Chris Thomson -28
Datum : 23.3.2008 09:30
4  - 0 Reimund Hauck -38
MatchID: 166582718 5  - 0 Reinhard Seidl -56
Stadion : Rainer Schlager Stadion 6  - 0 Sjeng de Wilth -69
Zuschauerzahl: 33519 Henri Mathe -78
64%
Ballbesitz
36%
63%
37%

St. Schlager Stadion, 33519 Zuschauer
Über 33500 Zuschauer stürmten am Ostersonntag in die Festung St. Schlager Stadion um ihre Elf gegen die Trancekick-Mannschaft anzutreiben. Natürlich wollte man ohne Punkteverlust zum Titelaspiranten Bärli fahren, und so war es wichtig dass die Mannschaft den Gegner nicht unterschätzte.

Der gegnerische Manager möge es mir verzeihen, aber Trancekick ist einer der Lieblingsgegner von ROB, hatte aber durchaus auch schon in einigen Spielen positiv überrascht.
Beide Teams setzten auf ein 3-5-2 und ROB erneut mit der Flügelzange um die Gäste zum Schwitzen zu bringen. Klarerweise mit Mathe und Seidl auf den Aussenbahnen.

Und die Ostereier-Legerei begann bereits in der 6ten Minute, als Superstar Henri Mathe über seine Seite hereinbrach und mit einem gezielten Schuß zum 1:0 einnetzte. Der 98te Treffer und Voraussetzung für seinen Wunsch, sein Hundertstes gegen den violetten Erz-Feind zu erzielen.
Der wieder erstärkte Sjeng de Wilth brachte die Fans nur 7 Minuten später (13te) zum Jubeln. 2:0, nachdem er die gesamte 3er-Abwehrkette verzaubert hatte. (Keine Angst, es war nur ein Sekundenzauber, kein Voodoo, sie konnten weitermachen!)
Die Fans sangen jetzt was die Stimmbänder hergaben und die Spieler waren dadurch noch motivierter als zuvor. Chris Thomson erledigte in der 28ten Minute sogar das 3:0. Der Engländer, der oftmals als "Mr. Chance-Death" (Astreines Englisch) verschrieen ist, netzte unwiderstehlich ein und ließ sich am Zaun vorm ROB-Sektor (Harter Kern) feiern.
Doch auch die Gäste kamen jetzt zu ihrer Chance. Skukowskis wäre in der 32ten Minuten ganz alleine vor Erich Eier gewesen, doch dieser ließ dem Trancekicker null Chance ein Tor zu erzielen. Das "Zu Null" wurde vorerst gehalten.
Allerdings wurde noch ein wenig erhöht, ehe es in die Pause ging. Reimund Hauck, der seine Stärken klar in der Defensive sieht, kam nach einem Paß von Mathe zu einer Chance und knallte den Ball ins kurze Eck. Absicht oder nicht, egal, drin das Ding, 4:0 für die Hausherren.

Danach hieß es Verschnaufen für die 22 Akteure und Manager Schwoch war natürlich voll zufrieden. Er überreichte Grün Blaue Eier, die keineswegs mit Politik zu tun hatten. (Denn dieses Ei wird wohl nie zustande kommen) Essen dürften sie es erst nach dem Spiel, denn sonst würde das "NACH HINTEN" losgehen! Dem Henri sagte er nur, erSpieler des Tages solle sich aus dem Geschehen etwas zurückhalten, denn eine dritte Gelbe wäre fatal, da damit die Sperre gegen Bärli drohe!

9 Minuten in Hälfte zwei waren vorüber, als Reinhard Seidl plötzlich auf Henris Seite auftauchte und damit alle überraschte, ausser sich selbst. Denn mit einem schönen Schuß erzielte er das 5:0 für die Hausherren.
Danach wieder etwas ruhigeres Spiel der Gastgeber, jedoch war es Sjeng De Wilth, der in der 69ten Minuten sogar das halbe Dutzend voll machte. 6:0 für ROB und das gegen die in der Liga immer besser werdenden Trancekicker.
Die ROB-Viertelstunde begann und Seidl ballerte einen tollen Schuß aufs Tor von Schlußmann Ozgün, doch dieser blockte den strammen Schuß ab und atmete erst mal durch.
Dann eine schrecklich, grausame Szene des Schiris. Nach einem Foul, das kaum der Rede wert war, holte er Henri Mathe zu sich. Totenstille im Schlager-Stadion, nur Henris Stimme war zu hören "Jetzt aber nur keine Gelbe!", doch Schiri "Gnadenlos" zeigte Gelb und somit gabs die befürchtete Sperre im Bärlispiel und eine dadurch enorme Schwächung des Meisters. Die Fans brüllten nun "Schiebung Schiebung" und "Schiri wir wissen, dass du violette Strapse trägst..."!
Doch all das Wettern gegen den Mann in Schwarz half nix.
Dann war das Spiel vorbei und die ROBianer holten einen überzeugenden Sieg gegen den Tabellenvierten.

Schwoch nach dem Spiel: "Ein Wahnsinn, der Schiri hat wohl wirklich die violette Brille aufgehabt... Der sperrt unseren Henri... Dieser *#'<"!..." Von hier an mußten wir das Interview zensieren, aber Schwoch war nicht gerade angetan vom Schiedsrichter und dessen Leistung.

Angetan waren wir allerdings von Sjeng de Wilths Leistung, der sich das Prädikat Spieler des Tages zurecht abholte!