DSC Kartoffelacker
1-4 (1-0)
Rapid Old Boys
Walvater Wels FC,Rapid Old Boys,DSC Kartoffelacker,Rapid Old Boys Zusammenfassung
1 - 0  Maurycy Lutrzykowski 32'
Datum : 23.6.2009 18:30 1 - 1  Jon Ekenbeck 64'
Stadion : Arena auf'm Kartoffelacker 1 - 2  Javier Edmundo Galperin 78'
Zuschauerzahl: 626 1 - 3  Kurt Pertl 81'
1 - 4  Javier Edmundo Galperin 83'
57%
Ballbesitz
43%
1 Gelbe Karte Jörg Wachter 21'
57%
43%

Arena Aufm Kartoffelacker, 626 Zuschauer
Nach der hart umkämpften Partie gegen die Saulis mußten erst mal Wunden geleckt werden, ehe die Reise zu unseren Lieblingsnachbarn im Norden angetreten werden konnte.
Schwochs Blick in die Krankenstation machte ihm ernsthaft Sorgen. Er wollte schon fast den Gesundheitsminister anrufen, und ihm sagen, dass die Old Boys einer der Hauptgründe für das Millionenloch sein. Er ließ es dann aber doch.
Bei ROB also ein "bisserl" ein Personalproblem, sodass sogar noch mögliche Ersatzspieler unter den gut 150 mitgereisten Fans gesucht wurden.

Auf jeden Fall "tischlerte" Trainer Halgren ein 5-4-1 zusammen, inde mnicht weniger als 7 Verteidiger auftraten, und vor allem des Managers Protektionskind Christl wieder ranmußte, der ja anscheinend auch mit seiner Reserverolle zufrieden ist.

Der Kartoffelacker machte seinem Namen alle Ehre, denn der Regen hatte das vielleicht sonst sehr saftige Grün, nur in saftig verwandelt, oder sagen wir schleimig? Und noch dazu kam die taktische Vorgabe der Hausherren mittels Pressing den Spielaufbau der Gäste zu stören.
11te Minute die erste Möglichkeit der Old Boys. Freistoß durch den "Gaucho", doch die Hereingabe war ein Stückchen zu weit für den akrobatisch daher fliegenden Helmut Christl. Fast hätte er wieder zugeschlagen.
Die Gastgeber durch diese Großchance aufgewacht, starteten in der 19ten Minute einen Angriff. Ernst Queck "nagelte" einfach mal drauf, doch das Leder knallte auf Aluminium, was Erich Eier mit dem typischen Fingerzeig auf sein rechtes Auge kommentierte ("Hob i gsen!").
Kurz darauf ein Ausrutscher von Jörg Wachter, der für diese ungewollte Flugeinlage Gelb sah. Und zwar wegen angeblicher Schwalbe, was den jungen Österreicher förmlich zum explodieren brachte. Er wurde jedoch vom "Iron Man" Manhart beruhigt, denn nur er dürfe den Schiri so wild beschimpfen!
Kartoffelacker, das Team, spielte aber weiterhin relativ befreit auf, Minute 31, ein Schuß übers Tor.
Und nur eine Minute später war es Maurycy Lutrzykowski (Was für ein Zungenbrecher!), der die Deutschen in Führung brachte. Hämische "Ösi-Sprüche" aus dem heimischen Fansektor, während Erich Eier laut brummend den Ball aus dem Netz fischte.

Dann war Halbzeit und Präsident Schlager höchstpersönlich sprach bei seinen Spielern vor. Von wegen, eine Frage der Ehre, und beim "großen Nachbarn" darf man als Old Boy nicht verlieren, usw....

"Aus Alt mach Jung!" Unter diesem Motto dürfte man den Tausch Pertl gegen Serowjik verstehen. Und im Gegenzug, als Altersausgleich ging der jüngere Christl rauß und der etwas erfahrerene Ekenbeck durfte rein. Ein klassischer Doppeltausch bei den Gästen, der für viel Schwung sorgen sollte.
Allerdings dauerte es bis zur 64ten Minute, ehe die Österreicher das Spiel ausgleichen konten. Der eingewechselte Ekenbeck bedankte sich mit einem Tor, als er einen Idealpaß vom Not-Flügelmann Galperin erlangte. 1:1!
Die ROB-Viertelstunde wurde mit "Oberkörper-Frei" im ROB-Sektor begrüßt und mittels Pollonaise wurde das Team lautstark unterstützt. Da dürfte wohl auch ein wenig Alkohol im Spiel gewesen sein, denn bei diesen Temperaturen...
Egal, der Mannschaft gabs anscheinend noch mal Auftrieb, denn kurz nach dem dritten Wechsel in Grün Blau, Kuonen raus, Holle rein, gabs Elfmeter. Eben jener Holle wurde seinen Namen als Elferschinder wieder mal Ehre. Dem "Gaucho" Galperin wars "wurscht", denn der ballerte das Leder in die Maschen. 2:1 und nun Riesenjubel bei den mitgereisten Grün Blauen!
Und der nächste eingewechselte Spieler, Kurtl Pertl, war in der 81ten Minute zur Stelle, als er sich trotz mehrmaliger Möglichkeiten sich im Strafraum Fallen zu lassen, nicht legen ließ und den Ball ins Tor bugsierte. 3:1, die Entscheidung?
Und 2 Minuten danach die nächste unfaire Attacke der Hausherren, denen anscheinend im Finish ein wenig die Luft ausging. Galperin ballerte den Ball mit voller Wucht ins Tor. 4:1, der Endstand im Kartoffelacker-Stadion.

Schwoch nach dem Spiel: "Gut, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt hat. Denn dieses Mal bin ich mit dem Präsidenten in seinem Auto angereist, und bei einer Niederlage hätt ich mir das die ganze Strecke lang anhören können..."

Spieler des Tages: "Der Gaucho", Javier Edmundo Galperin war heute am Flügel zwar etwas deplaziert aber mit einer gerade zu fußballerisch-tödlichen Präzision waren seine Standards heute ausschlaggebend!