Rapid Old Boys
0 - 3
Dnipropetrovsk
Rapid Old Boys,Dnipro Dnipropetrovsk Zusammenfassung
0 - 1  Leo Funk 16'
Datum : Bewölkt,Bewölkt,Regnerisch,Leicht bewölkt,Sonnig,Bewölkt,Leicht bewölkt,Bewölkt,Bewölkt,Leicht bewölkt,Bewölkt,Bewölkt,Bewölkt,Regnerisch,Regnerisch,Regnerisch,Sonnig,Leicht bewölkt,Sonnig 7.6.2009 09:30 0 - 2  Leo Funk 24'
Stadion : Bewölkt,Bewölkt,Regnerisch,Leicht bewölkt,Sonnig,Bewölkt,Bewölkt,Bewölkt,Bewölkt,Bewölkt,Regnerisch,Leicht bewölkt,Sonnig,Bewölkt,Bewölkt,Bewölkt St. Schlager Stadion 0 - 3  Robert Andronescu 55'
Zuschauerzahl: Leicht bewölkt 24786 1 Gelbe Karte Rachid Nasslahcen 22'
im nächsten Spiel gesperrt Rachid Nasslahcen 58'
41%
Ballbesitz
59%
1 Gelbe Karte Göpf Senseig 61'
40%
60%

Rainer Schlager Stadion, 24786 Zuschauer

Bereits eine Stunde vor dem Spiel hatte sich der Block des harten Kerns gefüllt. Die besten Fans der Liga machten klar, dass sie nichts vom Aufstieg in die 5te Liga halten. Mit Transparenten, Bengalen und Rauchtöpfen setzten sie ein Zeichen gegen diese schwere Auslosung.

 

Erschreckend, dass die Fans den Abstieg tolerieren würden. Noch erschreckender allerdings, dass neben dem "harten Kern" nur wenige den Weg ins Stadion fanden. Wegen der EU-Wahl wirds wohl kaum gewesen sein,... Bei der Wahlbeteiligung?!
Auf jeden Fall waren es knapp 25000 Zuschauer die dieses Derby sehen wollten. Wußten Sie eigentlich das Dnipropetrovsk in ist?

Trainer Halgren mußte weiterhin einige Spieler vorgeben und setzte aber dennoch ein gutes 4-5-1 - Puzzle zusammen. Kapitän Mathe beschwörte noch einmal den Zusammenhalt und dann gings auch schon los.

Die Favoriten, also wieder mal die Gastmannschaft, machte gleich mal Druck. Ein "bombiger" Schuß von Leo Funk wurde in Minute 8 durch eine Glanztat von Maxi Weigl entschärft. Angeblich bekam er, unbestätigten Gerüchten zufolge, danach ein Angebot vom Sprengstoffkommando der Wega.
Erneut 8 Minuten später war Leo Funk aber nicht mehr zu bremsen. Er stürmte über die linke Seite in den Strafraum und ballerte das Leder unhaltbar ins Tor. 1:0 für die Gäste. "Ausgleich Ausgleich"-Rufe des treuen Fanblocks!
Nach gut 20 Spielminuten dann die nächste Möglichkeit für Dnipro, wie sie der Stadionsprecher, aufgrund von "Aussprechproblemen" abkürzte. Mahmut Amon schoß aber weit übers Tor.
Kurz darauf eine Attacke an Amon. Rachid Nasslahcen hatte ihn hart attackiert und sah dafür Dunkel-Gelb. Ein sehr ungünstiges Foul, denn aus dem daraus resultierenden Freistoß machte Leo Funk das 2:0.
Dann gingens die 22 Akteure etwas ruhiger an, und man sah den Old Boys Kicker etwas an, dass etwas nicht stimmte.

Halbzeit und Hobby-Psychologe Schwoch betätigte sich als Seelendoktor, fand allerdings auch nicht besonders viel heraus, woraufhin er wieder mal zu seiner Spezialität des Hauses griff: Eine seiner heroischen Reden!

Und gleich nach Wiederanpfiff dachten man schon sie habe gewirkt. 53te Minute, Seidl auf Szarafinski und der schoß sofort. Doch irgendwie warf sich ein Verteidiger noch in den Schuß, kein Tor für die Old Boys.
2 Minuten später war der Ball dann im Netz. Allerdings leider auf der anderen Seite. Robert Andronescu hatte sich durchgesetzt.
Kurz darauf dann auch noch eine weitere "Untat" von Nasslahcen, was eine Gelb-Rote Karte mit sich brachte, was die Situation nicht gerade verbesserte. Die Fans jedoch hielten zum Team: "Sch..egal Sch..egal!" gröllten sie und zeigten damit, dass "eh olles wuascht is". Sozusagen...
Göpf Senseig zeigte heute zwar viel Einsatz, und sah nach knapp einer Stunde auch Gelb dafür, konnte sich jedoch vorne wieder nicht in Szene setzen. Ich denke mal da wird ein Gespräch folgen.
Die Gäste kontrollierten danach das Spielgeschehen, und versuchten den sicheren Erfolg nach Hause zu spielen. Die Old Boys konnte mit 10 Mann leider keine großen Chancen heraus spielen, und so blieb es beim (leider) verdienten Erfolg der Dnipros.

Schwoch nach dem Spiel: "Wir sind nicht aufgestiegen um alles hinzuschmeißen. Wir werden weiter kämpfen und versuchen die Saison auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu beenden. Zu den Protesten der Fans kann ich nur sagen: Haltet durch meine Freunde, nach dem Regen kommt auch wieder Sonnenschein!"

Spieler des Tages: Schwer, schwer, aber im Notfall ist es ohenhin immer der Kapitän... Henri Mathe versuchte mit viel Engagement seine Leute zu motivieren, was ihm leider nur teilweise gelang.