Real Moniholz Arena, 41012 Zuschauer
Ein etwas ungewohnter Anblick (in letzter Zeit) war es schon, als die elf Mannen von Manager Schwoch das Grün in der Moniholz-Arena betraten. Über 40tsd Zuschauer, das gabs schon lange nicht mehr im St. Schlager. Aber die zahlreichen Auswärtsfans (Um die 2000) brachten es mittels Spruchband auf den Punkt: "Lieber weniger Zuschauer, dafür ECHTE FANS - AUSWÄRTS IMMER DABEI". Allerdings bringen Erfolgsfans auch mehr Geld, sollte man auch mal bedenken!
Die Gastgeber setzten die schwerst ersatzgeschwächten Old Boys von Anfang an unter Druck. 3te Minute eine Großchance, doch mit vereinten Kräften konnte man den Angriff der Moniholzer stoppen.
Mit allen Mitteln warf sich der Rest des ROB-Personals in die Abwehrschlacht. Ab und an auch etwas zu robust, so wie auch Edi Cymbalenko in der 15ten Minute, da gabs Gelb.
Es dauerte allerdings "nur" bis zur 19ten Minute, als Nikos Gavridas den Ball im Tor versenkte.
Die Old Boys danach noch immer im Rückwärtsgang, zu stark war der Gegner in seinen Offensivbewegungen.
In der 31ten Minute verwechselte der Schwede Ekenbeck im ROB-Dress seine Sprachkenntnisse zwischen Schwedisch und Deutsch als er den Schiri einen "Deppn" nannte. Dafür gabs sofort Gelb! (Dumbon auf Schwedisch übrigens)
Kurz darauf dann das 2:0. Reik Kohlegger hatte die Innenverteidiger von ROB verwirrt und präzise abgeschlossen. Die heimischen Fans im Freuentaumel, während sich langsam etwas Unmut im Auswärtsblock breit machte.
Danach bremste der Moniholz-Trainer seine Spieler ein wenig ein. Sie zogen sich weit zurück und behielten sich das Recht vor den Ball kaum mit den Grün Blauen zu teilen. Und so kamen sie auf 59 % Ballbesitz in Hälfte Eins.
Schwoch war in der Halbzeit enttäuscht, aber zugleich auch erleichtet, da es kein Debakel (Bis zur Halbzeit) gegeben hatte. Er ermahnte seine Jungs, die Fans nicht zu sehr zu verärgern.
Die Gastgeber waren anscheinend noch einmal motiviert worden, denn die ROB-Kicker sahen das schwedische Bikiniteam kichernd aus der gegnerischen Kabine traben.
Zum Kichern gabs weiterhin nix für die Auswärtself. 51te Minute, Schuß von Cunha, doch Nasslahcen warf sich dazwischen. Weiter gings mit rollenden Angriffen der Moniholzer. Eugen Huidu war jetzt der Mann der Stunde. Was für ein Schuß, doch knapp darüber.
Danach holte sich Szarafinski Gelb wegen einer überharten Attacke an Huidu, der sich gleich parat stellte, denn der Ausführende des Freistoßes übergab ihm das Leder und Huidu haute einfach mal drauf. Etwas glücklich, aber doch, segelte der Ball an mehreren Spielern vorbei aufs Tor, und da Maxi Weigl das Geschoß nicht kommen sah, stands plötzlich 3:0!
Und wieder nur eine Minute später der nächste Freistoß für Moniholz, und dieses Mal war ers persönlich, na der Huidu, der den Ball trat. Und wie! 4:0 unhaltbar für Weigl.
Kurz vor der ROB-Viertelstunde dann wieder mal das Verletzungspech bei den Old Boys, die zur Zeit in dieser Disziplin sicher der Tabellenführer in der Liga sind. Johnny Ekenbeck, der Ersatzmann vom Ersatzmann von Adam Penrose wurde brutal niedergetreten und mußte raus. Sein Freund Larsson kam für ihn. Der Übeltäter Vargas sah übrigens "Nur" Gelb!
Reine Seidl durfte noch schnell die Kapitänsbinde für die letzten 20 Minuten überziehen, doch auch das brachte keine Veränderungen mehr.
Das Spiel ging irgendwie an den Old Boys-Kickern vorbei, bei denen sich langsam eine schlechte Stimmung breit macht, die sich auch auf das Managment auswirkt!
Schwoch nach dem Spiel: "Ohne Worte!", sprachs und ging Richtung Lazarett!
Spieler des Tages: Ohne Worte... Vielleicht Ekenbeck... Alles Gute mein Freund! |